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So schreiben Sie einen richtig guten Blogbeitrag (mit Checkliste)

Blogbeitrag Unternehmensblog

Sie wollen einen richtig guten Blogbeitrag für Ihren Unternehmensblog schreiben?

Machen Sie es wie Benjamin.

Wer ist Benjamin?

Benjamin ist ein junger Mann, der bei einem Anbieter für Sprachreisen arbeitet und dafür verantwortlich ist, den Unternehmensblog – den Corporate Blog, wie er ihn nennt – mit guten Blogbeiträgen zu füllen.

Heute will er einen neuen Blogartikel veröffentlichen. Das Thema: Fremdsprachen lernen innert kurzer Zeit.

Benjamin setzt sich also an seinen Schreibtisch und schreibt einen fantastischen Blogbeitrag.

Wie er das macht?

So.

Benjamin kennt die Grundlagen

Benjamin kennt das Thema und die Zielgruppe des Unternehmensblogs. Der neue Blogbeitrag bleibt diesen Rahmenbedingungen treu. Benjamins Beitrag passt also zu den Themen «Sprachen lernen», «reisen», «fremde Kulturen». Da Benjamin weiss, wie seine Zielgruppe tickt, kann er die Sprache und den Inhalt des Artikels darauf ausrichten.

Benjamin löst Probleme

Benjamin ist klar, dass die Leser keine platte Eigenwerbung und Marketingfloskeln lesen wollen. Vielmehr wollen sie echten Mehrwert: Inspiration finden, etwas lernen, Lösungen für ihre Probleme bekommen. Deshalb teilt Benjamin sein Wissen mit den Lesern und gibt ihnen Tipps, wie sie schneller Fremdsprachen lernen können. Er ermutigt sie, sich an das Abenteuer «Fremdsprache lernen» heranzuwagen.

Benjamin schreibt richtig gut

Nun macht sich Benjamin ans Schreiben. Er schreibt einen qualitativ hochwertigen Artikel und beachtet dabei die Regeln für gute Texte. Mit Absätzen, Zwischentiteln, Aufzählungen und Hervorhebungen strukturiert er seinen Text und macht das Lesen angenehm.

Auf vier Punkte achtet Benjamin besonders:

1. Der Aufbau

Zuerst sammelt er sein Wissen, recherchiert, fragt bei den Kolleginnen nach. Er überlegt sich genau, was die Hauptaussage seines Textes ist. Er notiert sein Wissen und baut den Text stichwortigartig auf. So stellt er sicher, dass der Text einen roten Faden hat.

2. Der Einstieg

Benjamin braucht einen guten Einstieg in den Text. Er hat verschiedene Möglichkeiten:

  • Der Einstieg fasst zusammen, was im Text folgt. Im Journalismus wird dafür der Begriff «Lead» verwendet.
  • Der Einstieg kommt direkt auf den Punkt und startet mit der Kernbotschaft. Dies folgt der Logik der «umgekehrten Pyramide».
  • Der Einstieg überrascht mit einer unkonventionellen Idee. Mit einem Zitat aus einem Buch. Mit einem kurzen Krimi.

3. Der Schluss

Am Schluss fasst Benjamin die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen und zieht ein Fazit. Da er das Ziel des Beitrags kennt, geht ihm der Call-to-Action leicht von der Hand: Er lädt den Leser ein, eine kostenlose und unverbindliche Beratung anzufragen.

4. Der Feinschliff

Nachdem er seinen Text fertig geschrieben hat, überarbeitet und optimiert Benjamin ihn. Er optimiert den Text für Suchmaschinen (dazu schreibe ich bald einen Artikel) und schreibt dann eine Überschrift, die die Leser fast zwingt, den Text zu lesen.

Kleiner Exkurs: So schreiben Sie eine Überschrift, die Ihre Leser zwingt, Ihren Blogbeitrag zu lesen.

  • Ihre Überschrift enthält die wichtigsten Stichworte zum Thema.
  • Ihre Überschrift spricht die Leser direkt an.
  • Ihre Überschrift ist attraktiv, aber nicht reisserisch: Verzichten Sie auf unzählige Ausrufezeichen und Superlative.
  • Ihre Überschrift gibt ein Versprechen (das im Text gehalten wird).

Benjamin lässt Bilder sprechen

Zu guter Letzt fügt Benjamin seinem Blogbeitrag noch ein Bild hinzu. Hierbei achtet er auf gute Qualität und darauf, dass das Bild zum Text passt. Das Bild transportiert das Image des Unternehmens: Jung, neugierig, voller Lebensfreude.

Fazit und Checkliste

Es ist gar nicht so schwer, einen wirklich guten Blogbeitrag für Ihren Unternehmensblog zu schreiben.

Machen Sie es wie Benjamin: Kennen Sie das Konzept, lösen Sie Probleme und schreiben Sie richtig gut.

Und nutzen Sie eine Checkliste. Das spart viel Zeit.

Benjamins Checkliste

Der Blogbeitrag:

  • passt zum Thema des Blogs.
  • ist für das Zielpublikum interessant.
  • dient einem klar formulierten Ziel.
  • bietet Mehrwert für die Leser.
  • teilt Wissen und gibt Tipps.
  • löst ein Problem des Zielpublikums.
  • hat eine hohe Qualität: Der Inhalt ist korrekt, der Text fehlerfrei und gut geschrieben.
  • ist gut strukturiert und hat einen roten Faden.
  • hat einen Call-to-Action am Schluss.
  • hat einen Titel, der neugierig macht, den ganzen Text zu lesen.
  • ist für Suchmaschinen optimiert.
  • wird durch ein ansprechendes Bild ergänzt.

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