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Hilfe, ich brauche Content!

Content – und insbesondere überzeugende Texte – sind wichtig. Relevant und zielgruppenorientiert soll Content sein, aktuell und überraschend, auf Social Media, Website, Newsletter und im Corporate Blog platziert werden.

Gerade in kleinen Unternehmen macht sich ob dieser Anforderungen schnell einmal Panik breit. Und dann macht man…

… sicherheitshalber mal gar nichts.

Content wollen ist nicht schwer, Content erstellen dagegen sehr

Ich sehe es bei der Zusammenarbeit mit meinen Kunden, wenn ich privat im Netz etwas suche und – Hosen runter – auch immer wieder mal im abcwerk: Dass gute Contents wichtig sind und das Unternehmen voranbringen, daran zweifeln nur noch wenige. Aber wenn es an die praktische Umsetzung – regelmässig relevante Contents zu produzieren – geht, scheitern viel zu viele.

Deshalb hier einige Tipps, wie man langfristig zu guten Contents für Website, Social Media und Blog kommt.

Fokussieren

Überlegen Sie sich genau, was Sie wo erzählen wollen. Ein eigener Blog ist toll und ich würde es jedem Unternehmen empfehlen – aber wenn es mehr Aufwand als Ertrag bedeutet, dann ist vielleicht auch ein kleiner Newsbereich auf der Website erstmal ausreichend. Instagram und Pinterest sind mächtige und tolle Plattformen – wenn das eigene Angebot sich aber nicht für die visuelle Präsentation eignet, sind sie nicht die richtigen Netzwerke.

Deshalb: Investieren Sie in eine gute Content Strategie und definieren Sie, wie in Ihrem Unternehmen redaktionell gearbeitet werden soll. Holen Sie sich für diesen Schritt Unterstützung von einem Experten (ja, Schleichwerbung). Achten Sie unbedingt darauf, dass die Content Strategie zu Ihrem Unternehmen passt.

Brainstormen

Überlegen Sie sich, welche Inhalte in Ihrem Unternehmen vorhanden sind und welche Themen Sie entwickeln wollen.

Glauben Sie mir: Sie verfügen schon jetzt über massenhaft Content! Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Unternehmensgeschichte, Mitarbeiter, Produktentwicklungen, das alles eignet sich, um spannende Contents zu erstellen.

Hier ist Teamwork gefragt: Suchen Sie auch ausserhalb von Marketing- und Kommunikationsabteilung nach spannenden Inhalten, beziehen Sie die Kollegen aus Verkauf, HR, Produktion etc. mit ein.

Achtung: Vergessen Sie nicht den Lesernutzen! Sie haben viel zu erzählen, aber erzählen Sie nicht nur von sich. Die meisten Themen lassen sich auch «umdrehen»: Wenn Sie ein Reiseunternehmen sind, dann schreiben Sie nicht nur, welches die zehn Top Destinationen für den Herbst 2016 sind, sondern zeigen Sie Ihren Kunden, was sie an diesen Destinationen alles erleben können und warum sich eine Reise dorthin lohnt.

Planen

Erstellen Sie einen Themen- und Redaktionsplan für die kommenden Monate. Wie dieser genau aussieht, hängt von Ihrer Strategie und auch Ihren zeitlichen und finanziellen Ressourcen ab. Lieber etwas seltener und auf weniger Kanälen aktiv sein, als im Rekordtempo überall nutzloses Blabla zu verbreiten.

Der Themenplan definiert, welche Themen wann aktuell sind. Der Themenplan ist plattformunabhängig und gibt den Rahmen für die gesamte Redaktionsplanung. Sie können z.B. einen Jahresplan erstellen und für jeden Monat das Thema festlegen. Dabei können Sie sich auch saisonale Ereignisse wie Weihnachtszeit, Frühling, Ostern etc. einbeziehen.

Der Redaktionsplan zeigt auf, wann wer welchen Inhalt für welchen Kanal produziert. Wie ausführlich dieser Plan ist und mit welchem Tool Sie diesen erstellen, bleibt Ihnen überlassen. Im Redaktionsplan legen Sie verbindlich fest, was publiziert wird: Ich zum Beispiel habe für den heutigen Tag geplant, einen Blogpost zum Thema Content Produktion zu erstellen, dieser wird auf meiner Website veröffentlicht und bei Facebook und Twitter geteilt.

(Randnote: Da ich hier auf die Content Produktion fokussiere, spreche ich immer nur davon, EIGENE Contents zu verbreiten. Bei Social Media sollten Sie aber unbedingt auch fremde Contents teilen, z.B. interessante Blogposts, Zeitungsartikel, Veranstaltungstipps.)

Dranbleiben

Auf Basis Ihrer Planung erstellen Sie nun regelmässig hervorragende Inhalte (oder lassen diese erstellen). Reservieren Sie sich dafür genügend Zeit, ein Blogpost schreibt sich nicht innerhalb von zehn Minuten und auch einen kurzen Facebook-Beitrag zu schreiben, dauert schnell seine Zeit.

Bei aller Planung sollten Sie auch ein wenig spontan bleiben und auf aktuelle Themen und Entwicklungen reagieren.

Vergessen Sie auch nicht, an die Zukunft zu denken: Nehmen Sie sich jede Woche Zeit, um nach neuen Ideen zu suchen, sich im Netz Inspiration zu holen, Themen zu finden und zu entwickeln. Notieren Sie Ideen immer sofort, Sie können dann bei der erneuten Redaktionsplanung darauf zurückgreifen.

Spass haben

Auch wenn das hier nach viel Arbeit klingt: Gute Contents zu produzieren macht Spass und sollte keine mühselige Aufgabe sein.

Unterstützung vom Profi? Sie haben nicht das nötige Wissen oder nicht genügend Zeit sich selber um Content zu kümmern? Kein Problem, ich helfe Ihnen gerne. Melden Sie sich bei mir!

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