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Strategische Online-Kommunikation

Die Möglichkeiten, digital zu kommunizieren scheinen schier unendlich. Täglich werden neue Apps veröffentlicht, neue soziale Netzwerke gegründet und neue Plattformen für die Erstellung von Websites programmiert. Bei dieser Vielfalt hat man schnell einmal die Qual der Wahl und allzu schnell sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Meine Überzeugung zuerst: Heute nicht online zu kommunzieren, kann sich kaum mehr jemand leisten. Obwohl ich Menschen bewundere, die sich die E-Mail-Flut, unnötige Statusmeldungen und Kurznachrichten vom Leib halten, bin ich sicher, dass gerade im beruflichen Bereich jeder eine Chance verpasst, der sich konsequent offline schaltet.

Deshalb: «Unternehmen und Organisationen müssen online kommunizieren» und zweitens: «Das sollen sie schlau machen».

Und damit sind wir beim Kernpunkt des heutigen Beitrags:

Tipps für eine strategische und erfolgreiche Online-Kommunikation

Egal, ob wir von der Erstellung einer Website mit einem CMS oder einem Baukastensystem sprechen, ob wir auf Facebook oder Twitter präsent sein wollen, die erste Frage, die sich vor Online-Gang stellt ist die folgende:

Wer bin ich?

Mit dieser Frage tun sich insbesondere jene schwer, die das eigene Profil noch nicht geschärft haben. Und seien wir ehrlich: Gerade bei jungen Unternehmen ist das häufig der Fall. Auf dieser Basis fällt es schwer, eine Website oder Facebook-Seite zu kreieren und mit Inhalten zu füllen. Deshalb muss der erste Schritt die Definition des eigenen Profils sein.

Was will ich?

Diese nächste Frage wird oft vernachlässigt und es wird fröhlich gestartet, mit einer aufwändig programmierten Website oder täglichem Gezwitschere zu allen möglichen Themen. Wenn dann der Erfolg ausbleibt, kommt die grosse Ernüchterung. Ich bin der Meinung, dass zunächst drei Fragen beantwortet werden müssen:

  • Welche Ziele verfolge ich?
    Mehr Umsatz? Kundenbindung? Neukunden-Gewinnung? Dialog mit Gleichgesinnten? Imagewandel? Bekanntmachung?
  • Welche Zielgruppe spreche ich an?
    Ärzte? Jugendliche? Ein homogenes Publikum? Technik-affine? Hausfrauen? Medienschaffende? Nerds?
  • Welche Botschaften und Inhalte will ich zeigen?
    Download-Material für Journalisten? Ein Unternehmensporträt? News und Veranstaltungen?

Sind diese Fragen beantwortet, ist meist auch die dritte Frage schon geklärt, nämlich

Wo will ich präsent sein?

Mit den heutigen technischen Innovationen hat fast jeder die Möglichkeit, online präsent zu sein, ohne sich einen Techniker ins Haus zu holen. Ist es wichtig, die eigene Website täglich anzupassen, man hat aber null Ahnung von HTML? Dann ist ein CMS oder gar eine Baukastenlösung eine gute Wahl. Möchte man viele Bilder veröffentlichen, eignen sich Flicker und Pinterest besser als Twitter.

Die vierte Frage ist zugleich auch die letzte. Ist auch das klar, steht einer erfolgreichen Online-Kommunikation nichts mehr im Wege.

Wo ist mein Content?

Hat man das eigene Profil, die Ziele und die zu verwendenden Plattformen definiert, muss man sich unbedingt Gedanken zum Inhalt machen und diesen idealerweise so rasch als möglich zusammentragen und erstellen. Eine toll gestaltete Website bringt nichts, wenn nur Bilder in Daumengrösse vorhanden sind und die Texte eins zu eins aus dem letzten Geschäftsbericht kopiert werden. Die Präsenz auf Facebook ist toll, wenn man aber keine Ahnung hat, was man erzählen möchte, wird es sehr anstrengend, jeden Tag eine Statusmeldung abzusetzen.

Diese ersten strategischen Punkte sind für mich die Grundbausteine für eine erfolgreiche Online-Kommunikation. Auf dieser Basis kann relativ rasch ein Konzept erarbeitet werden und die Umsetzung gestartet werden.

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